Bußgeld bei eingeschaltetem Smartphone mit sog. Blitzer-App ?

Mit einer praxisrelevanten Konstellation des Verkehrsrechtes beschäftigt sich das Oberlandesgericht Rostock in seinem Beschluss vom 22.02.2017. In diesem Fall wurde ein PKW-Fahrer zu einer Geldbuße verurteilt, weil er ein Smartphone eingeschaltet hatte, auf dem eine sogenannte Blitzer-App installiert und auch aufgerufen war. Mit einem solchen Programm kann während der Fahrt der Standort von Verkehrsüberwachungsanlagen abgerufen werden. Das Oberlandesgericht Rostock bestätigt, wie auch bereits andere Oberlandesgerichte, dass dies den Verbotstatbestand des § 23 Abs. 1 b StVO erfüllt.